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Entwicklungsstand Lernfabrik Industrie 4.0

Geladene Gäste bei der Einweihungsfeier
Überblick
Initiatoren des Projekts (v.l.): Frank Storz, Schulleiter Thomas Ettwein und Jürgen Kubas
In der Lernfabrik werden Schlüsselanhänger aus Aluminium produziert, Schüler lernen die Leitideen von Industrie 4.0 kennen. Fotos: Wagener Foto: Schwarzwälder-Bote
Computerarbeitsplatz
Landrat Sven Hinterseh
Kerstin Schmitz vom Regierungspräsidium Freiburg
Dr. Walz, Firma GEWATEC als Vertreter der Spender
Publikum
Uhren als Geschenk für die Spender
Uhrmacherschülerin übergibt die Uhr
am Handarbeitsplatz mit Computerunterstützung
Webshop Bestellseite 1
Webshop Bestellseite 2

Am Fr, 02.12.16, wurde die Lernfabrik Industrie 4.0 der Feintechnikschule eingeweiht. Es sprach Dr. Walz von der Firma GEWATEC als Vertreter der Industriespender, der die Bedeutung als Übungs- und Modellanlage hervorhob. Als einer der beiden Schulträger war Landrat Hinterseh vertreten. Auch von ihm wurde die Innovationskraft der heimischen Industrie hervorgehoben. Als Vertreterin der Schulbehörde war Kerstin Schmitz vom Regierungspräsidium Freiburg gekommen.
 

Die Spender erhielten eine – von der Schule entworfene und gebaute – Tischuhr überreicht, bei der verschiedene moderne Technologien zusammengefügt wurden: Verwendet wurde ein Harmonic-Drive-Getriebe, welches das Zifferblatt drehen lässt. Unter anderem wurde das Logo der Spenderfirma auf das Ceramic-Zifferblatt gelasert. Zu der klassischen Vergoldung gibt es den Deckel im 3D-Druck zu bewundern. Natürlich ist die Uhr sekundengenau funkgesteuert.
 

Schulleiter Thomas Ettwein erläuterte die Funktionsweise der Lernfabrik anhand einiger Videos. Im Livebetrieb kann schon ein Auftrag über eine Homepage aufgegeben werden. Gewählt werden können „Schlüsselanhänger“, „Pfeife“ oder „Taschenlampe“. Außerdem können ein Logo und ein Name gefräst werden. An einem Handarbeitsplatz wird das Rohteil eingelegt bzw. das Fertigteil entnommen, endbearbeitet und verpackt. Dabei wird der Werker von einem computergesteuerten, intelligenten Assistenzsystem unterstützt. Über ein Transportsystem und einen Roboter gelangen die Teile in ein Bearbeitungszentrum. An einem 3D-Monitor kann die Anlage simuliert werden.
 

Das Unterrichtskonzept, das derzeit noch erarbeitet wird, sieht weitere Technikerarbeiten an der Anlage vor. Auch Berufsfachschüler und Schüler des Technischen Gymnasiums sollen in kleinen „Häppchen“ an Teilen der Anlage arbeiten können.
 

Beim anschließenden Sektempfang konnten die Vertreter der Spenderfirmen, die Schulleiter der umliegenden Schulen, die Politiker und die Fördervereinsmitglieder ins Gespräch kommen.


Siehe auch weitere Projektberichte und Video-Liste.