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Bewerbertraining an der Feintechnikschule

Manfred Pardun gibt Meister-Schülern Einblicke in Bewerbungsgespräche auf Führungspositionen

„Warum erzielt eine Dose Red Bull einen so hohen Deckungsbeitrag?“ Mit dieser Frage stieg der Organisator der Veranstaltung, Paul-Thomas Weich, in die seit Jahren erfolgreiche Veranstaltung des Bewerbertrainings an der Staatlichen Feintechnikschule ein. Werbung und „Be-werbung“ funktionieren ähnlich. Selbstbewusstes Auftreten („Blick auf die erste Etage und nicht in den Keller“) und auf potentielle Einwendungen vorbereitet sein, so geht man heute in ein Bewerbergespräch, riet Manfred Pardun. Er selbst hat einen soliden Beruf gelernt und sich konsequent weitergebildet, ist maritim geprägt und hat bei großen und kleineren Weltunternehmen Erfahrungen im Umgang mit selbstbewussten Menschen zusammengetragen.

 

Um überhaupt zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, solle man werbend, aber nicht zu aufgetragen, mit maximal 5 Seiten eine fehlerfreie Bewerbung auf gutem Papier oder als Datei verfassen. „Lassen Sie sich nicht auf jedes Gehaltsangebot ein, Sie haben die Handlungskompetenzen und die Schlüsselqualifikationen einer Führungskraft, das müssen Sie zeigen. Im Zusammentreffen zwischen Bewerbern und Umworbenem muss es ´funken wie in der Disko´, das Unternehmen will Sie kaufen, damit es produktiver wird und letztlich mehr Geld verdient.“ Das müsse man beachten, gab Pardun als Tipp. Wenn dann der Mehrwert für das Unternehmen erkennbar sei, werde man auch für gutes Geld „gekauft“, ähnlich jenem Brausegetränk, von dem die Werbung uns so viel verspricht.

 

Text/Bild: Paul-Thomas Weich